Schlagwörter
aus
der
Welt
des
digitalen Fernsehens
HDTV
HDTV (High Definition Tele Vision( ist der neue Qualitätsstandard
für ein breiteres Bild (16:9) mit mehr Schärfe und einem
verbesserten Klangsystem.
Das Klangsystem ist Dolby Digital 5.1.
Die neuen Fernsehgeräte werden immer größer und
benötigen somit Quellsignale in hoher Qualität.
Broadcast
Rundfunk. Gleichzeitige Ausstrahlung eines Inhaltes an eine belie bige,
unbegrenzte Anzahl von Empfängern.
MPEG
Motion Picture Experts Group.
MPEG-1 (Datenrate 1,5 Mbit/s)
MPEG-2 (Datenrate 100 Mbit/s) und MPEG-4.
Komprimiert die Audio- und Videosignale in digitale Qualität
über dem Niveau des Analog fernsehens. Durch den verbesserten
Standard MPEG-4 wird die Verarbeitung der erhöhten
Datenmenge von HDTV- Signalen möglich. Das herkömmliche
digitale Fernsehsignal (SDTV) ist und bleibt vorerst im MPEG-2 Standard
komprimiert.
Set-Top-Box
Ein Empfangsgerät für digitales Fernsehen. DVB Reciever.
Dolby Digital, AC-3
Mehrkanal-Tonformat, das sechs Kanäle diskret überträgt.
Häufig mit DD abgekürzt.
SDTV
Standard Definition Television. Herkömmliches Fernsehen mit
niedriger Bildauflösung in den Normen PAL oder NTSC.
Conditional Acces
An eine Bedingung (z.B. ein Abo) geknüpfter Zugang zu einem
Angebot. Durch die Verschlüsselung der Inhalte haben nur autori
sierte Nutzer den Zugang zu dem Programm-Content.
Free-TV
Für den Zuschauer ohne Monatsgebühr empfangbares Fernsehen,
privat oder öffentlich-rechtlich (aber mit GEZ-Gebühr).
Auflösung
Je mehr Bildpunkte (Pixel)
ein Fernsehbild hat, desto detailreicher und schärfer ist es. Ein
PAL-Fernsehbild setzt sich aus gut 440.000 Punkten zusammen.
HD-Bildschirme mit einer Auflösung von 1920x1080 (1080i/p) bringen
es auf über 2 Millionen Pixel.
PAL
„Phase Alternation Line“ – aktueller, digitaler Standard für die
Übertragung von Fernsehbildern in Deutschland. PAL-Bilder bestehen
aus 576 Bildzeilen mit jeweils 720 Pixel pro Zeile, woraus das typische
4:3-Format resultiert.
Free-To-Air (FTA)
Digitaler Empfänger ohne Conditional-Access-Modul für den Emp
fang freier Radio und Fernsehprogramme.
IP-TV
Fernsehen, das nicht über Kabel-
oder Antennenbuchse, sondern via Internet empfangen wird.
HDMI
Kurz für „High Definition Multimedia Interface“. Ein Anschluss
für digitale Bild- und Tonsignale, der diese verlustfrei
überträgt – z.B. zwischen HDTV Receiver und LCD- oder
Plasma-Fernseher.
PVR
Personal Video Recording Festplattenbasierter Videorecorder mit
Speicherkapazität und
zusätzlichen Service-Funktionen wie EPG, zeitversetztes Fernsehen,
Überspringen von Werbeinseln. Punkt zu-Punkt-Übermittlung
von Daten an einen bestimmten Adressa ten
Common Interface
Schnittstelle des Empfangsgerätes
für ein CA-Modul.
720p, 1080i/p
Diese Zahlen informieren darüber, aus wie vielen Zeilen sich ein
Fernsehbild zusammensetzt bzw. wie viele Zeilen ein Bildschirm
darstellen kann. Der angehängte Buchstabe drückt aus, ob das
Bild aus Halbbildern („i“ für interlaced, jeweils abwechselnde
Darstellung aller ungeraden und geraden Bildzeilen) oder aus
Vollbildern („p“ für progressive) aufgebaut wird.
HD Plus
HD+ ist ein neues Programmangebot in HD-Qualität über
Satellit. HD+ ergänzt das bestehende breite digitale
Programmangebot über ASTRA. Ab sofort können Sie das
komplette Programm von RTL und VOX in hochauflösender
HD-Qualität via HD+ empfangen. Ab Januar 2010 werden
zusätzlich die Programme Sat.1, ProSieben und kabel eins in High
Definition ausgestrahlt. Neben den privaten Sendern sind bspw. Das
Erste, ZDF, ARTE, Anixe HD und Servus TV in HD-Qualität zu
empfangen.
Sie können das HD+ Angebot über den Kauf eines HD+ Receivers
ein Jahr ohne zusätzliche Kosten nutzen. Nach Ablauf des ersten
Jahres haben Sie die Wahl, ob Sie HD+ weiter nutzen möchten. Wenn
dies der Fall ist, dann wird eine Servicepauschale von 50 Euro für
ein Jahr erhoben. Eine vertragliche Bindung, eine Registrierung oder
ein Abonnement sind nicht nötig.
DiSEqC
Digital Satellite Equipment Control. Ein Verfahren, mit dem die
Umschaltung zwischen verschiedenen Satelliten, z.B. Astra und Eutelsat
gesteuert wird. Kann auch für die Steuerung von
Mehrteilnehmersystemen genutzt werden.
DVB
Digital Video Broadcasting. Übertragungsstandard von digitalem
Fernsehen über Kabel, Satellit oder Terrestrik.
Smartcard
Die Karte, die äußerlich wie eineTelefon oder Geldkarte
aussieht, hat einen Chip, der dem CA-Modul die Identifikation des
Besitzers gibt und Informationen darüber, welche Programme frei
geschal tet sind.
RF-Modulator
Der RF-Modulator des Satellitenreceivers wandelt Audio- und
Videosignale in ein Antennensignal um. Hiermit wird der Anschluss
älterer Fernsehgeräte ohne Scart-Anschlussmöglichkeit
über das normale Antennenkabel und den Antenneneingang am
Fernseher möglich.
HD ready
Dieses Logo kennzeichnet Fernseher und Projektoren, welche
dieMindestvoraussetzungen zur Darstellung von HDTV-Bildern
erfüllen (Darstellung von 720 Zeilen im 16:9-Format, Verwertung
von 720p- und 1080i-Signalen). Das Logo HD ready 1080p weist auf
Bildschirme hin, die sogar Vollbilder in 1920x1080 pixelgenau und in
großer Schärfe wiedergeben können.
Zurück zu Digitales Fernsehen
::.